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Neues Web, neue Organisationen, neue Beratung. Das Eck Consulting Update #1

 

Lesedauer = ca. 9 Minuten

 

Mike Arauz, einer der Gründer der amerikanischen Beratung August, hat uns mit seiner State of the Union unlängst inspiriert. Sein Text ist ein spannendes Beispiel für konsequente Transparenz (und working out loud). Deshalb wollen wir künftig in unregelmäßigen Abständen ein Update darüber geben, was sich in unserer Company tut, woran wir arbeiten und mit welchen Problemen und Herausforderungen wir uns beschäftigen. Sozusagen ein öffentliches Tagebuch unserer Firma — und gleichzeitig Einladung zum Dialog.

 

 

Was wir in letzter Zeit geschafft haben

 

Digital Hills Launch

 

Naturgemäß befassen wir uns als Beratung mit zahlreichen Themen und kreieren Wissen, das sich hoffentlich als nützlich für unsere Kunden erweist. Was uns allerdings nach unserer Neuorganisation noch fehlte, war ein passender Ort, um über dieses zu publizieren. Ein Umstand, der auch der Tatsache geschuldet war, dass sich unsere Beratung in den letzten Jahren verstärkt in Themenfelder bewegt hat, die nicht mehr zu unserem vormaligen Content-Zuhause, dem PR-Blogger, passten.

 

Also brauchten wir eine neue Lösung. Herausgekommen dabei ist Digital Hills, unser neues Online Magazin.
Die Entstehungsgeschichte und das Konzept dahinter habe ich übrigens in der Digital Hills Story erklärt.

 

 

Der Smartletter – unser neuer Newsletter

 

Eng damit verknüpft ist unser neuer Newsletter, der Digital Hills Smartletter. Dort werden wir künftig regelmäßig teilen, womit wir uns befassen (fürs Erste alle drei Wochen). Dabei ist es uns ein aufrichtiges Anliegen, den Lesern etwas Werthaltiges zu bieten und nicht nur stumpf Werbung in eigener Sache zu betreiben. Deshalb werden wir dort künftig z.B. teilen, welche Artikel, Bücher, Videos etc. uns in letzter Zeit inspiriert und zum Denken angeregt haben. Weitere Ideen sind in Arbeit. Wenn Sie gute Beispiele aus anderen Newslettern kennen, freuen wir uns natürlich über sachdienliche Hinweise!

 

Falls Sie die erste Ausgabe verpasst haben, können Sie diese übrigens hier noch lesen (und sich natürlich gerne anmelden).

 

 

Das Consulting Manifesto für das 21. Jahrhundert

 

In den letzten Wochen hat unser Team viel über die Zukunft der Consulting-Branche nachgedacht. Herausgekommen dabei ist — fürs Erste — die Betaversion unseres Consulting Manifestos für das 21. Jahrhundert.

 

Ein ambitionierter Titel, allerdings keiner, dem wir alleine gerecht werden wollen. Daher haben wir uns für einen kollaborativen Ansatz entschieden und wollen das Manifesto nun gemeinsam mit der globalen Community weiterentwickeln. Wir freuen uns auf einen hoffentlich regen Diskurs. Und natürlich über jeden, der die Botschaft des Manifestos weiterträgt.

 

Hier gelangen Sie zum Consulting Manifesto: www.consultingmanifesto.de

 

 

Brainfood Day

 

Ein wichtiger Baustein, um Kunden kompetent beraten zu können, ist  problemrelevantes Wissen. In unseren Themenfeldern, der Digital Economy und digitalen Transformation, ist außerdem Aktualität ein entscheidender Faktor, da etwa neue Technologien oder Unternehmen einen großen Einfluss auf Märkte und Kundenverhalten haben können. Deshalb ist es für uns wichtig, stets auf der Höhe der Zeit zu sein, Neues zu lernen und zu wissen Geglaubtes zu hinterfragen. Das heißt, wir müssen eine lesende, sehende und hörende Company sein. Gute Sensorik ist wichtig, um veränderungsfähig zu bleiben.

 

Dies allerdings braucht Raum und Zeit. Dem wollen wir Rechnung tragen, indem wir beides nicht nur — wie sonst üblich — in die Freizeit verlagern. Neben dem grundsätzlichen Commitment eine ‘lesende Company’ zu sein, haben wir deshalb ein Format erfunden, das wir künftig regelmäßig durchführen wollen: den Brainfood Day.

 

Die Idee ist simpel: Ein Tag Zeit, sich dem eigenen Lese- & Medien-Backlog zu widmen trifft auf gesunde Snacks. Weil die Frage intern aufkam: Grundsätzlich kann sich jeder mit jeglichen Themen auseinandersetzen. Natürlich sollte es sich um Dinge handeln, die in irgendeiner Form mit unserer Arbeit zu tun haben — Rosamunde Pilcher Romane könnten also durchaus kritische Blicke auf sich ziehen. Allerdings gibt es keinen Kontrollprozess oder dergleichen, mit dem wir dies sicherstellen. Denn wie wollen wir vorhersagen, welches Thema sich als wertstiftend für uns erweist? Sprich: Jeder trägt selbst die Verantwortung dafür, mit was er sich beschäftigen möchte.

 

 

Kundenprojekte

 

Neben unseren eigenen Themen sind wir natürlich auch im Projektgeschäft aktiv. Sie verstehen sicherlich, dass ich hier nicht ins Detail gehen und selbstverständlich keine Namen nennen kann. Deshalb ein kurzer Überblick der gröberen Natur:

 

In unserem derzeit größten Projekt befassen wir uns damit, das Thema Digital & Content Marketing strategisch in einem Konzern einzuführen. Dort standen/stehen zwei Fragenkomplexe im Vordergrund:

 

1. Für welches Zielgruppensegment ist in welcher Phase seiner Customer Journey welcher Inhalt über welchen Touchpoint relevant?
2. Wie sehen die richtigen Organisationsstrukturen dafür aus und wie können wir diese gestalten?
Um dies zu beantworten, haben wir einerseits ein auf Daten und kontinuierliches Test & Learn beruhendes Steuerungsinstrument entwickelt und andererseits ein Operating Model entworfen, das derzeit implementiert wird.

 

In einem weiteren Projekt geht es aktuell darum, (unter zwischenzeitlich neuer Führung) eine Entscheidung über ein von uns entwickeltes Organisations- & Steuerungsmodel zu erwirken, mit dem künftig das intern vorhandene Wissen aggregiert und zielgerichtet an externe Stakeholder distribuiert werden soll. Ferner sind wir gerade im Dialog über die Themenfelder #neworg und Enterprise 2.0.

 


 

 

Welche Themengebiete uns aktuell beschäftigen

 

Die Zukunft des Internets im AI-Zeitalter

 

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Die Themen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und intelligente Assistenten werden stark beeinflussen, wie wir in Zukunft mit Informationen umgehen und über diese nachdenken. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass sich das Internet strukturell verändern wird. Was wiederum Implikationen auf Geschäftsmodelle, Wirtschaft und Gesellschaft haben wird. Darüber haben wir ganz frisch publiziert (#longread): The Last Touchpoint: The Future Of The Web As Imagined By Google (According To I/O)

 

 

 

 

 

#neworg Movement

 

Diverse Terminologien, die alle das gleiche Themenfeld betreffen, grassieren derzeit in der Fachwelt: Responsive Organisation, New/Future Work, Agile Organisation uva. Dahinter steht stets der gleiche Grundgedanke: Weil unsere Welt zunehmend komplexer und schnelllebiger wird, nimmt unsere Fähigkeit die Zukunft zu prognostizieren immer weiter ab. Gleichzeitig müssen Organisationen mit der konstanten Veränderung in ihrer Umwelt umgehen. Dabei stoßen aktuell etablierte Management Methoden, Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen zusehends an ihre Grenzen. Dies merken Unternehmen auch hierzulande verstärkt.

 

Die aktuellen Diskurse & Aktivitäten in diesem Themenfeld in der Fachwelt beobachten wir gespannt — denn das Thema beschäftigt uns ebenfalls schon seit langem. Außerdem veröffentlichen wir selbst in dem Themenfeld. Hier ein paar Linktipps:

 

 

Das Plattform Geschäftsmodell

 

Plattformen scheinen, wenn wir uns aktuell in diversen Märkten umschauen, gerade alte Pipeline-Geschäftsmodelle zu überholen. Sie verbinden bis dato verstreute Produzenten von ‘Werten’ mit deren Nutzern, können deutlich schneller und besser skalieren und schaffen so extrem Wert stiftende Ökosysteme. Man denke an die schnellen Erfolge von Amazon, AirBnB & Uber.

Doch wie designet man gute Plattformen? Welche Interaktionen sind es, die wirklich Wert stiftend sind? Können traditionelle Geschäftsmodelle zu Plattformen entwickelt werden? Und welchen Einfluss haben die neuen Akteure potentiell auf Volkswirtschaft (Stichwort: Winner-takes-all-Effekte) und Gesellschaft? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen wir uns aktuell intensiv. Hier ein paar Links zum Thema:

 

 

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle & Investorensuche

 

Wer sich, wie wir, mit den Veränderungen in der Welt um sich herum befasst, der kommt nicht umhin, auch das eigene Tun regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Stiften wir mit dem, was wir heute tun, den größtmöglichen Nutzen für unsere Kunden? Ist unser Geschäftsmodell noch zeitgemäß? Können wir besser werden?

 

Die Geschichte unseres Unternehmens zeigt, dass wir seit jeher immer offen für Veränderungen waren. Der Markt entwickelt sich und wir mit ihm. Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich sicherlich denken, dass die intensive Beschäftigung mit o.g. Themen Spuren hinterlässt. Spuren, in Form von neuen Perspektiven und spannenden Ideen. Ideen, von denen wir glauben, dass sie— konsequent umgesetzt — großes Potential haben. Und uns in die Lage versetzen können, künftig deutlich mehr Unternehmen dabei zu helfen, die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

 

Doch dies, da müssen wir realistisch sein, wird uns nicht allein aus eigener Kraft gelingen, zumindest nicht in der Konsequenz, die es braucht. Deshalb wollen wir in den nächsten Wochen an potentielle Investoren herantreten und beschäftigen uns viel mit den Themen Venture Capital und Investorengewinnung.

 

Wir haben ein recht klares Bild davon im Kopf, welche Typologie von Investor wir suchen — und der vice versa an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert sein könnte. Unsere idealen Investoren

 

  • kommen aus dem Tech-Umfeld, sprechen also die Sprache von Internet Companies und verstehen, wie man diese aufbaut
  • sind gleichzeitig an B2B Geschäftsmodellen interessiert, die nicht ausschließlich auf Technologie basieren
  • fordern gerne den Status-quo heraus


Wir sind bereits mitten im Prozess, den Markt zu sondieren, aber natürlich für jeden Hinweis bzw. Kontakt dankbar! Sagen Sie uns gerne Bescheid, wenn Sie jemanden kennen, der dieser Beschreibung nahe kommt.
 


 

 

Worin wir besser werden wollen

 

Die richtigen Ansprechpartner finden

 

Es ist eine der Kernherausforderungen im Beratungsgeschäft, die richtigen Kontakte zu finden. Immerhin müssen diese eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen. Nämlich sollten sie:

 

  • sich mit den Themenfeldern befassen, in denen wir ihnen kompetent helfen können
  • einen akuten Beratungsbedarf haben (und ihn erkannt haben)
  • zuständig für das entsprechende Themengebiet sein
  • in der Lage sein, über das Zustandekommen eines Projektes zu entscheiden
  • im Idealfall auch über das Projektergebnis entscheiden können — zumindest spart dies dem Kunden i.d.R. viel Zeit, die es ansonsten für “Entscheidungsvorbereitung” braucht.

Obendrein muss man sich vor Augen führen, dass es sich im Themenfeld der digitalen Transformation

 

a) fast immer um komplexe, diverse Unternehmensbereiche betreffende Projekte handelt. Dass es

b) in vielen Organisationen noch keine dedizierte Zuständigkeit für das Thema gibt (z.B. einen CDO — der zudem meist trotzdem nicht alleine entscheiden kann, ob des vorigen Punktes) und

c) der Handlungsbedarf oftmals von der Fachebene erkannt wird, und erst in letzter Zeit verstärkt auf die Agenda des Spitzenmanagements tritt (Stichwort: digitales Kompetenzgefälle).

 

Das mag nun dramatischer klingen, als es ist, zeigt jedoch die strukturelle Herausforderung. Deshalb haben wir, s.o., unseren Fokus in letzter Zeit darauf gelegt, unsere Sichtbarkeit im Markt zu erhöhen. Unser bevorzugtes Instrument dabei: Unsere Kompetenz mit der (Fach)Welt teilen und so Gravity erzeugen. Im Internetzeitalter in unseren Augen der Nummer Eins Erfolgsfaktor, um in spezialisierten Wissensmärkten erfolgreich zu sein.

 

 

Unser Team positionieren

 

Dieser Punkt hängt eng mit seinem Vorgänger zusammen. Unsere Stärke ist unser Team. Wir sind smarte Köpfe mit kreativen Ideen und einer Menge Passion. Die Lösungen, die wir entwickeln, entstehen, weil wir verschiedene, sich ergänzende Hintergründe und Kompetenzen einbringen. Hinzu kommt: Wer mit uns arbeitet, arbeitet mit eben diesen Menschen zusammen. Deshalb setzen wir nicht nur auf die Unternehmensmarke, sondern arbeiten daran, unsere individuellen Personal Brands (ich bin kein Fan des Begriffs, aber er ist allgemein verständlich. So be it!) zu stärken.

 

 

Mehr Zeit mit digitaler Exzellenz verbringen

 

Zeit ist das einzig wirklich knappe Gut. Deshalb ist es immer so eine Sache, wenn man sich für etwas mehr Zeit nehmen will. Denn man muss sie anderweitig freischaufeln — und schon heute hat niemand bei uns “Leerlauf”. Trotzdem wollen wir es künftig schaffen, mehr Zeit mit Vorreitern der Digitalbranche zu verbringen, auch (bzw. gerade) wenn sie nicht unsere Kunden sind. Nicht nur ist derlei Austausch immer inspirierend, sondern er ist letztlich Forschung am lebenden Objekt — und damit etwas, von dem unsere Kunden unmittelbar profitieren können.

 

Soweit unser erstes Update dieser Art. Wir würden uns freuen, Sie auf unserer weiteren Reise mitnehmen zu dürfen! Auf Medium, hier auf Digital Hills oder mit unserem Newsletter.

 

Der Autor

 

Thomas Euler

Portrait Thomas Euler

Thomas Euler ist Geschäftsführer der Eck Consulting GmbH. Zuvor hat er als Mitarbeiter der ersten Stunde von Klaus Eck vielfältige Erfahrungen in den unterschiedlichsten Branchen gesammelt. Dabei begleitete das Unternehmen bereits durch mehrere Etappen seiner Entwicklung. Den Schwerpunkt seiner Beratertätigkeit sieht er im Lösen analytisch-strategischer Managementaufgaben der Digital Economy.

 

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21 Kommentare
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